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Stirbt der Handwerksberuf bald aus?

© pitb_1 50185034 / www.Fotolia.com

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Stirbt der Handwerksberuf bald aus?

Die Konjunktur boomt, Baustellen gehören überall zum öffentlichen Bild. Auch milde Winter lassen heute ein fast durchgängiges Arbeiten auf der Baustelle zu. Doch wer soll die Arbeiten ausführen? Fachkräfte und Lehrlinge im Handwerk sind Mangelware.

Die alte Weisheit „Handwerk hat goldenen Boden“ sollte heute passender sein denn je. Leider klebt dem Handwerker ein schlechtes Image an, was Folgen für Konjunktur und Wirtschaft hat. Reparaturarbeiten, Sanierungen und der Hausbau geraten ins Stocken. Die Wartezeit auf Fachleute hat sich in den vergangenen Jahren enorm verlängert.

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Durch die momentane gute Auftragslage haben Betriebe freie Auswahl bei der Vergabe ihrer Leistungen. Das Nachsehen haben meist Kunden mit kleinen Reparaturarbeiten. Gerade Kleinreparaturen schieben Handwerker oft nach hinten und erledigen zunächst die für sie lukrativeren Aufträge. Sie haben in Zeiten der Hochkonjunktur im Bau die freie Wahl.

Kommt eine unvorhergesehene Reparaturarbeit am Dach, der Heizung oder am Wassersystem hinzu, die nicht warten kann, werden diese nicht verschiebbaren Arbeiten zu einem teuren Unterfangen für den Betroffenen. Heute gilt die Regel, wer mehr zahlt kommt zuerst. Bis zu drei Monaten ist die Wartezeit auf einen Handwerker aktuell, Tendenz steigend.

Aber nicht nur die Preise für kleine Reparaturarbeiten explodieren. Auch im Sektor Bau müssen Bauherren lange Wartezeiten in Kauf nehmen, oder höhere Preise bezahlen, soll der Hausbau wie vorgesehen fertiggestellt werden.

Fachkräfte sind gefragter denn je, der deutsche Markt an Fachleuten im Handwerk ist leergeputzt. Über die Hälfte aller offenen Stellen kann nicht wiederbesetzt werden. Lehrlinge zu finden ist für Unternehmen zu einer großen Herausforderung geworden. Immer noch wird das Studium der handwerklichen Ausbildung vorgezogen. Handwerker und Unternehmen buhlen auf Ausbildungsmessen, in Schulen und im Internet um die wenigen Schulabgänger, die sich das Arbeiten als Fachkraft vorstellen können.

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Nun wurde ganz aktuell die Meisterpflicht für vorerst zwölf Handwerksberufe, unter anderem für den Fliesen-, Platten-, Estrich- und Parkettleger sowie für den Rollladen- und Sonnenschutztechniker, wieder eingeführt. Nach Auffassung der Bundesregierung ist das Ziel dieser Maßnahme, die Qualität und die Qualifikation im Handwerk zu stärken und dessen Zukunft nachhaltig zu sichern. Es bleibt abzuwarten, ob dadurch ein Umdenken beim Nachwuchs stattfindet und das Handwerk wieder goldenen Boden erhält.

 

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