- Die neue Horizontalsperre sollte immer zu beiden Seiten ca. 30 - 50 cm
über die Schadenszone hinaus erstellt werden.
- Bei normalem Mauerwerk werden die Bohrlöcher im 35°- Winkel nach unten
gebohrt.
- Bei Naturstein wie Granit oder ähnlich dichtem Material werden die
Bohrlöcher direkt in die Fuge gesetzt.
- Die Kammern von Hohlblocksteinen müssen vor der Sanierung mit MEM
Bohrloch-Schlämme verfüllt werden. Ist danach eine Horizontalsperre geplant,
wird MEM Bohrloch-Schlämme nur mit Wasser angerührt. Die Abbindezeit kann je
nach Stärke einige Tage andauern.
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Sie aufsteigende Feuchtigkeit zu Boden!
Von aufsteigender Feuchtigkeit spricht man, wenn die im Erdreich vorhandene
Feuchtigkeit durch die Kapillarwirkung des Mauerwerks nach oben aufsteigt.
Normalerweise sollte das Bauwerk
so abgedichtet sein, dass dieser Effekt nicht
entstehen kann. Doch fehlende bzw. beschädigte Horizontal- oder
Außensperrschichten führen schnell dazu, dass Feuchtigkeit eindringen kann.
Durch das Erstellen einer neuen Horizontalsperre errichten Sie eine
wasserdichte Sperrschicht, die verhindert, dass Feuchtigkeit im Mauerwerk
aufsteigen kann.
MEM bietet Ihnen hierzu zwei Verfahren an: die Horizontalsperre über das
Injektionsverfahren mit MEM Trockene Wand und die Horizontalsperre in der
Lagerfuge mit
MEM Trockene Wand Fix & Fertig.
Wie man eine Horizontalsperre erstellt, lesen Sie in diesem Abschnitt.
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Damit das Mauerwerk optimal vor Feuchtigkeit
geschützt ist, müssen sowohl eine Horizontalsperre als auch eine
Außenwandabdichtung (siehe rote Linie in den Abbildungen) vorhanden sein.
Alles Wichtige zur Kelleraußenwandabdichtung finden Sie unter dem Produkt
MEM 2-K Dickbeschichtung bzw.
MEM Dickbeschichtung |
Erstellen einer Horizontalsperre mit MEM Trockene Wand
Als Erstes möchten wir Ihnen das drucklose Injektionsverfahren mit MEM
Trockene Wand vorstellen. Dabei sickert die Sanierflüssigkeit durch zuvor
gesetzte Bohrlöcher ins
Mauerwerk und wird dort durch die Kapillarwirkung fein
verteilt. Nach dem Aushärten entsteht so eine waagerechte, durchgehende
Sperrschicht.
Benötigtes Material:
Material: MEM TROCKENE WAND, MEM INJEKTIONS-TRICHTER, MEM
BOHRLOCH-SCHLÄMME, MEM GUMMI-MÖRTEL
Werkzeug: Stahlbürste, Zollstock, Bleistift, Bohrmaschine, 12 mm-Bohrer,
Glättkelle
Arbeitsschritte:
1. Entfernen Sie alte Anstriche, losen Putz, Schmutz, Staub etc.
Beschädigte Stellen wie offene Fugen mit MEM Gummi-Mörtel verschließen. Risse
und Hohlräume
mit MEM Bohrloch-Schlämme verfüllen.
2. Bringen Sie die erste Bohrlochreihe ca. 10 cm über dem Boden an. Der
Lochabstand sollte nicht mehr als 10 cm betragen. Die zweite Lochreihe bohren
Sie mittig
versetzt zur ersten, max. 5 - 6 cm darüber (Abb. A). Bei
angegriffenen Wandecken die Bohrungen doppelreihig senkrecht nach oben
weiterführen.
Bohrlochdurchmesser: 12 mm, Bohrtiefe: 2/3 der Mauerstärke.
3. Bohrlöcher mit dem Staubsauger o. ä. reinigen. MEM
Injektions-Trichter einsetzen und mit MEM Trockene Wand füllen (Abb. B).
4. MEM Trockene Wand regelmäßig nachgießen, bis die Wand keine
Flüssigkeit mehr aufnimmt. Dies kann je nach Mauerstärke 6 - 14 Tage dauern.
5. Zum Verschließen der Bohrlöcher eine Mischung von mittlerer
Konsistenz aus MEM Bohrloch-Schlämme, MEM Trockene Wand und Wasser anrühren.
Vom beiliegenden Verfülltrichter vor dem Verfüllen der Schlämme ca. 3 - 5 cm
der Trichterspitze abschneiden. Drücken Sie die Schlämme anschließend mit
einem
Stab in die Bohrlöcher (Abb. C). Ausgetretene Schlämme können Sie mit
dem Spachtel zurückdrücken und glatt streichen. - Die neue Horizontalsperre
sollte
immer zu beiden Seiten ca. 30 - 50 cm über die Schadenszone hinaus
erstellt werden.